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3.465 Miles – The End

7. October 2013

Die Reise endet dort, wo sie begann. Am Strand von Santa Monica.  Am Ende zeigt der Tacho doch etwas mehr als geplant: 3.465 Meilen, 5.576 Kilometer. 4.500 sollten es ursprünglich werden. Nun gut, einige Um- und Irrwege waren dabei, manche führten zu großartigen Orten, andere dagegen ins Nichts und vor verschlossene Türen. Das gehört dazu. Als ich durch dieses Blog blättere, kommen mir einige der Bilder wie vor einer Ewigkeit vor. Auch das gehört dazu: Das Neue, Fremde, Unbekannte drängt alles in die Tiefen des Gedächtnis. Eigentlich bräuchte das Gehirn nach jedem Ort einige Tage Pause. Doch die Straße ruft, das nächste Ziel.

Ein Fazit? Am Ende waren es nicht Kalifornien oder Las Vegas, die am meisten beeindruckt haben. Es waren ausgerechnet das kleine Ketchum und das gemütliche Boise, das illustre Bend und kleine Lakeport. Die Orte am Rande. Als ich nach knapp zwei Wochen über die Golden Gate Bridge fahre, spüre ich deshalb weniger Euphorie als fast etwas Enttäuschung, nun den Rest der Reise ausschließlich in Kalifornien zu verbringen.  So schön und sonnig und spannend auch San Francisco, Big Sur oder auch der Bryce Canyon sein mögen: Diese Orte sind erschlossen, ihre Wege hunderttausendfach betreten. Es gibt kein Nicht-Touristensein auf Touristenpfaden. Und so reihe ich mich ein.

Die spannendere USA findet sich weiter draußen, oder drinnen, je nach Blickpunkt. Gerne wäre ich deshalb noch weitergefahren. Nach Wyoming, in die Plains von Kansas oder die Sümpfe Louisianas. Bis hoch nach Minnesota, einmal an den Lake Michigan, durch die Maisfelder Nebraskas und die Wüste in New Mexicos.

Aber das ist dann eine andere Geschichte.